Ausflug (ABC-Etüde)

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Die Wortspende von Bernd , Hüter des Blogs Red Skies Over Paradise , zur neuen Etüdenrunde

Pfründe

mondän

lassen

schrie für mich irgendwie nach einem historischen oder politischen Text, der sich aber nicht einfinden mochte. Stattdessen erfahren Sie nun vom Gebaren der Zahnbürsten und unsichtbaren Vögel im Fundevogelnest. Weiterlesen

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Vom Liebgewinnen

Nachts wachte ich auf und das Seufzen in mir reichte von einer Wand des Zimmers zur anderen, denn ich musste an einen liebenswerten Menschen denken, der einen langen, traurigen Tod zur Unzeit starb und statt wieder einzuschlafen machte ich mir Gedanken um seine Gefährtin, wo sie wohl die nötige Kraft herbekommen würde. Ob ich etwas für sie tun könnte, obwohl sie so weit weg von hier lebt.

Ein paar tief erleichterte Tränen tröpfelten über meine Wangen, als ich hörte, dass sich bei der Diagnostik eines kleinen Mädchens nicht die befürchtete Krebserkrankung, sondern eine vergleichsweise harmlose Ursache ergeben hat.

Wie schön auch, dass eine, die mir ans Herz gewachsen ist, von einem langen, aufreibenden, heimwehgeplagten Krankenhausaufenthalt offensichtlich sehr profitiert hat und jeder ihrer derzeitigen Berichte kann mir ein Strahlen ins Gesicht zaubern. Weiterlesen

Versüßen

Jeden Oktober rollt von der Kirchengemeinde, der der Student der Geowissenschaften einen großen Teil seiner Zeit und Energie widmet, ein Vierzigtonner nach Rumänien. Eine Partnergemeinde gibt es dort, einen Ort an dem viele Familien in großer Armut leben. Roma auch, die sich in einer rassistischen Gesellschaft fast tot arbeiten könnten, ohne je ein Einkommen zu erwirtschaften, das diesen Namen verdiente. Weiterlesen

Das Fotoalbum (Gast-Etüde)

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Hier, wie versprochen, die Geschichte, die meine Freundin in unserem Urlaub zu Gerda Kazakous Wortspende für die ABC-Etüden schrieb.

Da meine Freundin den ganzen Urlaub vom Kleinen Fundevogel und mir angehustet worden ist, ist sie nun selbst erkältet bei einem stressigen Alltag und hat ihre Geschichte nicht mehr weiter überarbeitet, doch ich fand ihre Geschichte von Anfang an schön.

Liebe Regina, vielen Dank fürs Mitspielen! Weiterlesen

Fahrstuhlgeschichten

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Der Vierjährige verzückt mich ganz ungemein, wenn er beharrlich nach Worten fischend, über Silben stolpernd von Glees erzählt. Nach Glees reist man im Gleeszug, der hat keine Sitze, sondern nur Schiebetüren, ganz viele Schiebetüren. Und massenhaft Klos gibt es in diesem Zug, alle mit Schiebetüren natürlich.

Glees selbst liegt am Strand und man schläft in Hochbetten. Vor allem aber gibt es in Glees Fahrstühle, viele Fahrstühle, die nie kaputt gehen und mit denen man jederzeit fahren darf, denn jede anständige Utopie beinhaltet Kritik an den herrschenden Verhältnissen und in denen fordert die Macht, wenn sie sich in einem Gebäude mit Fahrstuhl befindet, die Dinge zu tun, wegen derer sie das Gebäude mit dem Fahrstuhl aufgesucht hat. Weiterlesen