Zagetage

Zagetage
sind Tage,
an denen ich 
Licht nicht ertrage, beim Kämmen versage, Rutschendes trage.
Klarheit nicht wage, lieber nicht frage, Flaches nur sage, keine Frage vertrage, alles bleibt vage. Zagetage sind Tage, an denen ich Witze erschlage, Lächeln zernage, Kränkungen jage, jede Lage beklage.
Eine Plage ist die Gemengelage am Zagetage.
Im Gebüsch wispert vage die Zagetagesage, bis ich mir sage ohne Frage solche Tage die gehen vorbei.

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9 Gedanken zu “Zagetage

  1. Anna-Lena Februar 20, 2020 / 10:59 pm

    Eine herrliche Wortspielerei an einem Tag, an dem man sich vor lauter Verzagen die Haare raufen möchte …

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    • fundevogelnest Februar 21, 2020 / 10:25 pm

      Nicht, dass ich an „dem“ Tag dazu imstande wäre, schreien ist meist ein Hinweis für „vorbei“ – bei mir jedenfalls.

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  2. Olpo Olponator Februar 20, 2020 / 11:36 pm

    Ich wage es trotzdem, zu grinsen.
    Nicht über einen der deinen Lesern unbekannten Gründe für die Reime, doch darüber, wie sie fallen.
    Des einen Leid ist des anderen Freud‘ – hier sozusagen voyeuristisch zufällig ,-}

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    • fundevogelnest Februar 21, 2020 / 10:21 pm

      Es gibt gar keinen besonderen Anlass, das Spiel mit den Worten stand im Vordergrund.Ich denke mal , es gibt kaum welche, die solche Tage nicht kennen.

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      • Olpo Olponator Februar 21, 2020 / 10:28 pm

        Umso besser … 😉 … diese Woche war irgendsoein Tag irgendwann. Ich glaube, es war heute … 😉 … wortspielen ginge jedoch schon wieder.

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  3. Elke Speidel Februar 21, 2020 / 1:30 am

    Wie treffend zusammengefasst!

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  4. fundevogelnest Februar 21, 2020 / 10:23 pm

    „Gewömsel“ ist ein feines Wort. Und danke für deine positive Sicht auf einen Zustand, den ich eigentlich nur als nervig und kräftezehrend empfinde,

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