Kaffee mit dem Geschmack der Vertreibung – eine Einladung zum Fernsehen

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Es gibt einen kleinen Ort in Afrika, in Uganda, Mubende, wo ich niemals war, der einen festen Platz in meinem Herzen hat und aus dem ich mehr Menschen kennengelernt habe als aus manchem Dorf in der näheren Umgebung. Wir haben zusammen gegessen und demonstriert, gemeinsam gestritten und gelacht und immer nehme ich intensiven Anteil aus der Ferne.

Der Grund unserer Bekanntschaft war kein fröhlicher: In meiner Heimatstadt Hamburg residiert die Neumann Gruppe, einer der weltweit führenden Händler für Rohkaffee. Für die Kaweri-Kaffeeplantage wurden 2001 etwa 4000 Menschen aus Mubende durch die ugandische Armee gewaltsam aus ihren Hütten und von ihrem seit langem bewirtschafteten Land  getrieben. Es gab Tote, Ziegen wurden mitsamt ihren Ställen verbrannt. Bis heute kämpfen die Vertriebenen um Entschädigung.

Ein klassischer Landkonflikt, von denen es unzählige gibt und die bei knapper werdenden Ressourcen immer häufiger werden.

Allen, die bereit sind noch an etwas anderes als Corona zu denken und diesen Ort und seine zum Teil sehr besonderen Menschen kennenlernen wollen, empfehle ich den Film „Bitterer Kafffee“ von Michael Enger, der morgen und übermorgen auf Phönix ausgestrahlt wird.

https://www.fian.de/artikelansicht/2020-03-19-bitterer-kaffee-eine-reportage-ueber-den-kaweri-fall/

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2 Gedanken zu “Kaffee mit dem Geschmack der Vertreibung – eine Einladung zum Fernsehen

  1. fundevogelnest März 22, 2020 / 11:46 pm

    Gerne. Konnten Sie es sehen?
    Ich leider dann doch nicht, aber die Gelegenheit wird noch kommen.

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