24.12. – Der Coup der Crew | Adventüden

Als letztes Türchen in Christianes Adventskalender war nun meine Geschichte an der Reihe. Damit ist dieses bezaubernde Adventsspiel zu Ende. Vielen Dank, Christiane für die große, große Mühe, die hinter einem so perfekt funktionierenden Adventskalender steckt!

Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern im Fundevogelnest ein Weihnachtsfest, das auch Ihnen Zuversicht und Klarheit schenkt.

Wer mehr von Sören, dem Elch, lesen will, den oder die lade ich ein sich den vorigen Beitrag anzusehen oder in meinen Weihnachtsgeschichten der früheren Jahre zu stöbern , dort kommen auch Hinnak und Ziegenbart vor.

Die Crew und das Nest sind einander schon lange verbunden.

Irgendwas ist immer

Ziegenbart, Hinnak und Søren standen im Schnee. Hätten sie bei der Müllabfuhr gearbeitet oder im Krankenhaus, hätten sie vermutlich eine miteinander geraucht. Echte Mitglieder der Crew teilten stattdessen Lebkuchen.

»Meint ihr, der Chef zieht das wirklich durch?« Hinnak war der Jüngste, erst knapp zwanzig Jahre dabei.

»Ich weiß nicht, so habe ich ihn noch nie erlebt.« Ziegenbart, ursprünglich vom Stamm der Kellerwaldwichtel, nun aber schon seit 400 Jahren Mitglied der Crew, legte den Kopf auf die Knie. »Ewig schon betont er, niemand müsse brav für Geschenke sein, Mensch sein, Kind sein – das reiche.«

»Aber er hat recht«, warf der Elch mit sanft dröhnender Glockenstimme ein, »die Gletscher schwinden und mit ihnen unser Hauptquartier am Polarkreis. Lange wird die Magische Schlittenfahrt nicht mehr möglich sein… Und was könnte der Chef sonst tun?«

Ziegenbart seufzte. Rentierkrankheiten nahmen zu, wer wusste das besser als er, der Kutscher des Fliegenden Schlittens. »Dennoch…

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4 Gedanken zu “24.12. – Der Coup der Crew | Adventüden

  1. Christiane Dezember 25, 2020 / 10:33 am

    Das gibt mir die Gelegenheit, mich endlich auch direkt bei dir zu bedanken ❤️. Nicht nur für diese Adventüde, sondern auch für die vielen anderen Etüden, mit denen du über das Jahr immer wieder die Etüden bereichert hast und hoffentlich auch weiterhin bereichern wirst. Die Etüden wären sehr viel ärmer ohne deine Stimme.
    Eine wunderbare, ruhige Weihnachtszeit wünsche ich dir! 😁😺🎶🎄✨

    Gefällt 2 Personen

  2. fundevogelnest Dezember 25, 2020 / 9:19 pm

    Und ich wäre ärmer ohne die Etüden.
    Sie sind ein wunderbarer Ausgleich für mich und auch die Möglichkeit mich über alles mögliche auszutauschen, was im Nestt manchmal zu kurz kommt.
    Und gerade in schwierigen Perioden tut mir auch die Wertschätzung gut. Das Lesen des Kommentarstrangs tat einfach gut, wenn ich auch zwei Tage zum „Abarbeiten“ gebraucht habe.
    Wir haben heute den neuen Tretroller ausgiebigst am Wandsewanderweg ausgeführt und der Kleine Fundevogel hat fröhlich allen Vorbeikommenden Frohe Weihnachten gewünscht, es war richtig herzallerliebst.

    Gefällt 1 Person

    • Christiane Dezember 25, 2020 / 9:41 pm

      Weihnachten ist eine Zeit erhöhter Anforderungen. Irgendwie haben wir es alle im Kopf, dass ausgerechnet diese Tage möglichst perfekt sein sollen, wenn schon nicht für uns, dann für die, die wir lieben 😉
      Da aber immer noch Kommentare zu deiner Adventüde eintrudeln/eingetrudelt sind, freue ich mich, dass du nochmals vorbeigeschaut hast, denn das ist ja auch was, worüber ich mich immer freue: Wahrgenommen zu werden, Antwort zu bekommen, selbst wenn es nur auf ein simples „Oh wie schön“ ist. Ich bin der festen Überzeugung, dass das ein wesentlicher Faktor für den „Erfolg“ eines Blogs ist: persönliche Ansprache. Warum sollte etwas, das offline funktioniert, online nicht funktionieren? 😉
      Ich war heute in der Fischbeker Heide. Weiß nicht, ob du sie kennst – sehr zu empfehlen. Kein Waldgebiet, nur Bäume und Heide. Nur für Tretroller war meiner nicht der perfekte Weg, obwohl ich auch ein paar ziemlich geländegängige Buggys überholt habe. 😀
      Herzliche Grüße! 😀

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      • fundevogelnest Dezember 26, 2020 / 11:28 am

        Tretrollergängigkeit ist dieser Tage Pflicht 😉 Die freude war so groß, das „Babyteil“ ist ausrangiert, jetzt wir Tempo gemacht und ich radel hinterger.
        Nein, soliebe Worte, die zu meinem Text kamen hätte ich nie unbeantwortet stehen gelassen.
        Nur manchmal dauert es halt.

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