Auf der Zwei (ABC-Etüde)

Die Mauersegler sind fort und morgens schalten wir das Licht an. Die Sommerpause ist vorüber und damit nehmen auch die Etüden ihren vertrauten Rhythmus wieder auf, von Christiane wie immer rundum betreut.

Ja, ich hatte schon Sehnsucht nach ihnen.Und dass ich mehr Zeit zum Schreiben haben werde, ist eigentlich der erfreulichste Aspekt beim Blick auf die kommende dunkle Zeit des Jahres. Weiterlesen

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Etüde mit Krönchen (Etüdensommerpausenintermezzo)

Nach den Etüden unserer Herzen fragt Christiane im zweiten Etüdensommerpausenintermezzo nun nach unserer erfolgreichsten, also angeklicktesten, geliktesten, höchst kommentierten Etüde und schickt uns statt in den Keller ins Statistikbüro.

Für mich eine Gelegenheit mich überhaupt mal näher mit der Statistik dieses Blogs zu befassen, der laut einer Nachricht, die WordPress mir sandte, gerade seinen zweiten Geburtstag erlebte. Das war an dem Tag allerdings ein Versehen gewesen. Ich wollte nur probehalber ganz unverbindlich gucken, ob der Blogname Fundevogelnest verfügbar sei und schon hatte ich einen Blog dieses Namens registriert. Geschrieben habe ich erst ab Oktober und natürlich gelegentlich geschaut, wie oft meine Beiträge gelesen werden, doch wie bitte schön kann es sein, dass ein Beitrag zwei Likes, einen Kommentar, aber keinen Aufruf zu verzeichnen hat? Das geschieht immer mal wieder, weshalb ich der WordPress-Statistik nur mäßig vertraue…

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Aus dem Keller geholt IV (Etüdensommerpausenintermezzo)

Erste Äpfel reifen, Brombeeren und Bohnen auch. Was man jetzt nicht gepflanzt hat, wird dieses Jahr nichts mehr. Die ersten Zeichen, dass auch dieser Sommer in seine letzte Runde geht, noch drei, vier Wochen, dann werden die Mauersegler davonziehen. Ich möchte ihre Schreie, ihren Anblick in mich saugen, die Wärme, die Helligkeit, das Bild der Hummeln auf der Goldrute, denn die Wucherblume ist schon vorbei, einen Seelenwintervorrat anlegen möchte ich in mir, weiß, dass ich mich sehnen werde, monatelang. Feuchte Wärme, ich weiß,  vielen ist sie eine Qual, mir ist sie ein Lebenselixier. Weiterlesen

Aus dem Keller geholt III (Etüdensommerpausenintermezzo)

Konnten wir nicht auch in Wagen Neun steigen?, jammert der Kleine Fundevogel beim Ins-Bett-bringen, denn dem (Zug-)wagen Neun haben haben wir vorhin nachgewinkt und unsere wunderbaren Gäste entschwinden sehen

Innerlich zappelig war ich die Tage zuvor. Würde ich die Frau Taugewas im wirklichen Leben genauso mögen würde wie in ihrer Blogform? Und was soll ich sagen, „in echt“ ist sie noch liebenswerter und ihre beiden Kinder sind einfach bezaubernd.

Zu diesem Besuch demnächst mehr, denn noch sind Kitaferien und die Schreibzeit ist noch rationierter als sonst. Gar nichts gäbe es hier, wenn nicht Christiane die Etüdenverrückten gebeten hätte ihre Lieblingsetüden aus dem virtuellen Keller zu holen und noch einmal einzustellen. Weiterlesen

Aus dem Keller geholt II (Etüdensommerpausenintermezzo)

Das ist Sommer: Nach Hause kommen mit müden Kindern nach einem Tag am Meer, bei der Oma gewesen, noch wohnt sie an der Neustädter Bucht. Schwesterchen hat ihren Geburtstag gefeiert, alle Jahre wieder mit Freundinnen und Freunden am Strand, fröhlich, aber nicht unbeschwert, immer wieder sind wir bei dem Mädchen, das starb.

Beim Öffnen der Türe riecht man die Süße schon und das wabige Wachs. In der Stube stehen die Honigeimer, versuche noch den letzten Rest der kostbaren Süße aus den Waben zu pressen. Die Wärme staut sich, denn die Fenster bleiben zu, sonst hätten wir alle Bienen des Stadtteils im Nest, die nicht ganz unberechtigt einforderten, was ihnen gehört.

Die Türklinken kleben und das leicht ziehende Geräusch beim Gehen verrät: Die Böden auch. Eigentlich alles, einschließlich unserer selbst. Weiterlesen

Aus dem Keller geholt (Etüdensommerpausenintermezzo)

Urlaub, Sommer, Sonne, Honigernte, Bach planschen, Muße…. Äh, was bitte? Muße?

Nein, Muße fällt aus. Erst wenn ich den Kleinen Fundevogel 24 Stunden um mich habe, merke ich, was ich während 4,5 Stunden Kita alles geregelt bekomme. Ich bin zwar keine Vormittags, – sondern eher eine Nachtschreiberin. Aber in diese Stunden rutscht nun, was ich tags hätte erledigen sollen. Und egal wieviel Ferien wir haben, der Kleine Fundevogel kräht pünktlich in der Früh. Weiterlesen

In freundschaftlicher Sorge (ABC-Etüde)

Mein Kopf ist gerade sehr beschäftig, der Erzählvogel kommt kaum noch zu Wort, manches schreibe ich auf, manches von dem Geschriebenen stelle ich hier ein. Hintenrunter fallen dabei die von „aussen“ angefragten Texte, Ullis Alltagsprojekt zum Beispiel und auch die Etüden. Aber ohne Etüde fühlt es sich einfach nicht gut an, also habe ich diesmal keine Geschichte geschrieben, sondern meine ausfüllenden Gedanken mit der schönen Wörterspende vom Blog Kopf und Gestalt,(wo ich zurzeit meistens die faszinierenden Insektenbilder bewundere) kombiniert

Füße

harmonisch

wünschen Weiterlesen

Die Faust (ABC-Extra-Etüde)

Der Juni war ein Monat mit einem Extrawochenende, das auch extra heiß war. Deshalb gibt es eine Extraetüde.

Bei diesem Extra sind 200 Wörter extra erlaubt, also 500 Wörter, die ich selbstredend komplett aufgebraucht habe. Fünf dieser Wörter mussten aus den Wörterspenden der  beiden vorherigen Etüdenrunden stammen. Sie finden sich in der Illustration und  wurden von Viola und Werner Kastens freundlicherweise spendiert. Weiterlesen

Wie der Froschkönig die Frau Fundevogel etwas lehrte (ABC-Etüde)

Die Wörterspende für die Etüden stamm dieses Mal von Viola, deren ehrlichen Texte ich sehr gern lese.

Froschkönig

trüb

helfen

heißen ihre Wörter, die in einem Text mit höchstens 300 Wörtern vorkommen sollen.

Alles mehr oder weniger Märchenhafte, das um Violas Wörter herum gesponnen wurde, findet sich bei Christiane, die wie immer alles vorbildlich organisiert und illustriert hat. Weiterlesen

Das Zaubererhaus (ABC-Etüde)

Alles ist plötzlich  voller orangener Schmetterlinge. Bei Ihnen auch?

Distelfalter sind es, Wanderfalter, die den Winter im nördlichen Afrika und im Nahen Osten verbringen und von denen es alle paar Jahre Masseneinflüge gibt (bei Interesse ist reichlich im Netz darüber zu finden z.B.beim NABU)

Ich kann nicht umhin jedem einzelnen zuzulächeln. Und in meinem Garten, in dem es aus Zeitmangel noch irrer wuchert, als es sowieso schon soll, sind die Tische schon mal reich für sie gedeckt.

Vielleicht ist es ja dem Distelfalterumflattertsein zu verdanken, dass mir endlich mal wieder eine leichte Etüde gekommen ist, ausgerechnet zu den eher schweren Wörtern, die Werner Kastens spendete: Weiterlesen