Aus dem Nestalltag (für das Projekt Alltag von Ulli Gau)

Ulli Gau aus dem schönen Café Weltenall (es gibt so wunderbare Blognamen!) lädt ein, einmal im Monat über den Alltag zu schreiben, also über das, was wir den ganzen Tag wirklich tun, das was unser Leben am Leben hält, wenn wir die Zeit auch — häufig theatralisch seufzend — gern mit anderem verbringen würden.

Was dem einen Alltag ist, kommt der anderen oft gar wunderlich vor. So habe ich mir einen eher ungewöhnlichen und für meinen Teil auch ungeliebten Aspekt des Fundevogelnestalltags herausgepickt. Weiterlesen

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Ende der Saison (ABC-Etüde)

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Salatschüssel

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seidig

Diese Wörter spendet Myriade, deren facettenreicher Blog immer einen Besuch wert ist, für die laufende Etüdenrunde.

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Kleine Reminiszenz

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Eine Sache vorweg: Wer nicht ohnehin schon bei dergl liest, schaue doch hier und dort. Es geht um das Recht auf selbstbestimmtes Leben, das wir alle so dringend wollen und das vielen Menschen verwehrt wird.

Hier im Nest wird zurzeit viel gekrächzt, gegrummelt und liegen gelassen (und darum, liebe dergl, musstest du auch erst deutlich werden). Das haben sie im Moment alle wochenlang, versichert die Hausärztin und seufzt.

Im Februar müssen wir aber wieder richtig gesund sein, versichern wir uns gegenseitig. Im Februar wird der Große Fundevogel volljährig. Weiterlesen

Die Suche nach dem Dazwischen (für Lydias Blogparade)

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Zum ersten Mal beteiligt sich das Fundevogelnest mit diesem Beitrag an einer Blogparade, der Aufruf dazu stammt von Lydias Welt, einem Blog, den ich kürzlich entdeckt und schon ins Herz geschlossen habe.

Durch Charlottes Adoptionsblog fand ich zu Lydias Frage Was darf man Kindern zutrauen?

Eine Frage auf die es im vielfältigen Fundevogelnest, vielfältige Antworten gibt. Weiterlesen

Brilles Abwege

Am Samstagmorgen nun ist Brille weg, irgendwie zwischen gemütlichem Wochenendmorgenvorlesen und Aufstehen verschwunden. Das ist nicht besonders aufregend, Brille ist die geborene Abenteurerin. Solange wir wissen, wo Ersatzbrille ist, die zwar veraltet und nicht optimal ist, aber den Kleinen Fundevogel vor Kollisionen mit dem Türrahmen bewahrt – das passiert wirklich – , ist alles gut. Ich schüttel ein bisschen am Bettzeug herum und schlüpfe für alle Fälle in einen Gummihandschuh, nein in den Abflussrohren der Toiletten ist Brille dieses Mal nicht gelandet und wenn doch, ist es schon zu spät.

Meistens taucht Brille so unvermutet wieder auf, wie sie verschwindet, bevorzugt an Plätzen, an denen man schon dreimal nach ihr gesucht hat.

Sonntagmorgen genießen der Kleine Fundevogel, Ersatzbrille und ich wieder das vorlesende Faulenzerglück, bis mir plötzlich etwas einfällt.

Fundevogel, sage ich, Brille muss wieder her, wir haben morgen einen Termin beim Augenarzt.
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Das mittlere Glück (ABC-Etüde)

Die Wörterspende für die erste Etüdenrunde des Jahres 2019 stammt vom Etüdenerfinder Ludwig Zeidler, der sein geistiges Kind längst vertauensvoll in Christianes Arme gelegt hat.

Bei ihr (erster Link) finden sich alle eingetrudelten Geschichten zum Nachlesen, auch die Illustration hat sie erstellt. Die Etüden sind ein offenes Angebot, alle, die möchten, dürfen sich beteiligen, auch ohne eigenen Blog Weiterlesen

Weltenwanderer – Teil 4 (ABC-Etüde)

Möge das Jahr 2019 alle diesen Blog Lesenden freundlich empfangen haben.

Wir hatten ein abendliches Lagerfeuer im Garten und viel Wärme durch die Menschen, die dort beisammen saßen.

Deutlich ruhiger war es als letztes Jahr – vielleicht lag es daran, dass ein paar Tage zuvor in der Nachbarstraße 850kg Böller in einem Privathaushalt konfisziert wurden, legal gekauft, nicht zum Handeln, zum Benutzen. Manche Geschichten wären unglaubwürdig, dächte man sie sich aus…

Zum Jahreswechsel gab es eine Etüdensonderedition mit der ich meine Weihnachtsgeschichte beende, doch noch bevor die Osterhasen in den Geschäften erscheinen.

Aus sechs Wörtern Weiterlesen

Weihnachten – nichts für Weicheier

Weihnachten ist weitgehend vorbei. Ganz vorbei wird es sein, wenn der Weihnachtsbaum meinen Schreibtisch verlässt und keine Schokoladenweihnachtsmänner mehr als morgendlicher Brotbelag zur Verfügung stehen. Und wenn der Kleine Fundevogel wieder schläft.

Er wirkt so unbekümmert, Hänschen klein ging allein die weite Welt hinein, keinen Blick zurück wirft er, wenn eine Schiebetür sich auftun könnte, ein Schalter lockt, eine Fahrstuhltür, ein Hund. Völlig unbefangen geht er auf Wildfremde zu, erzählt ihnen was ihm gerade durch den Kopf geht, fordert ohne eine Spur des Unbehagens im Bus Fahrgäste auf, ihm diesen, ja genau diesen von ihm erwünschten Platz freizugeben (nein, das erlaube ich nicht). Weiterlesen