Wasserlache — Julian und Cardámine 51

Heute trafen der Kleine Fundevogel und ich an dem Bach, der in die Feenwasser fließt, zwei Kindergärtnerinnen, die mit allerlei Stofftieren und Figuren für ihre zu Hause weilenden Kitakinder einen Film mit ihren Handys drehten. Feen waren auch dabei.


Für alle, die jetzt erst einsteigen: Hier fängt die Geschichte an und geht dann fortlaufend nummeriert weiter:

Erschöpft kauerten wir bei Ortigas Leichnam. Filipendula weinte vor Verzweiflung. Sie hatte versucht, den Zauber zu sprechen, der Ortigas Geist den Wassern zurückgeben sollte. Das musste geschehen, wenn eine Feenartige starb. Leider hatte Ortiga uns nicht gelehrt, wie es ging. Ich hatte zugesehen, wie sie damals Angélica den Wassern übergeben hatte. Während der letzten Starrmonde hatte eine Lungenentzündung diese ewig kränkelnde Fee dahingerafft. Sogar über den paar Resten, die eine Katze von Jasione übergelassen hatte, hatte Ortiga die magische Formel gesprochen. Beide Male hatte sie mehrere Anläufe gebraucht bis die komplizierten magischen Bewegungen und Worte gelungen waren. Wahrscheinlich deshalb hatte sie die Totenriten an keine von uns weitergegeben. Weiterlesen