Das alte Pferd (ABC-Etüde)

Das alte Pferd steht in der noch zögerlichen Frühlingssonne und lässt sich von Ebba den Rücken massieren. Mager ist es geworden, allen Kraftfutter- und Vitamingaben zum Trotz.

Irgendwann werden wir es einschläfern lassen müssen, hat Julia gerade wieder gesagt. Sie behauptet das alte Pferd hat Schmerzen, vielleicht hat sie sogar recht damit. Es läuft kaum noch, steht meist einfach herum, den Apfel, den Ebba ihm hinhält zermalmt es dennoch mit Genuss.

Ohne das Pferd hätten sie das Café nie eröffnen können.

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Die Frau Vinzenz, ihr Mann und der dicke Ottokar (nachgereichte ABC-Etüde)

Eigentlich hat heute schon die neue Etüdenrunde begonnen, mit ganz wunderbaren Wörtern von Ulli Gau. Doch in meinem Notizbuch dümpelte noch eine zu Kain Schreibers Wortspende (siehe Graphik) herum.

Handschriftlich fast exakt 300 Wörter, sowas sollte man nicht verkommen lassen, auch wenn „heiter“ noch immer nicht so recht gelingen will.

Und ich weiß ja, dass Christiane ein Herz für Nachzüglerinnen hat.

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