Fremde Federn 4 – und impflich Befindliches

„Man soll sich mit fremden Federn schmücken, solange man welche hat“, steht auf einem Kühlschrankmagneten.

Vorweg, weil ich jetzt so oft gefragt worden bin: Ich habe Anfang der Woche meine erste Coronaimpfung bekommen, bei meinem Arbeitgeber, nicht in einem Impfzentrum. Es war eine Impfung wie jede andere auch, desinfizieren, pieken, Pflaster drauf, nur vorher noch fünf Seiten Aufklärung lesen, ausfüllen und unterschreiben. Hinterher habe ich mich zwei Tage lang gefühlt, als ob ich jetzt gleich krank würde, aber nun scheint der Körper damit durch zu sein.

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Spielstunde (Der Awesome Blogger Award)

Zwei Mal bin ich für den Awesome Blogger Award nominiert worden und früher schon für diesen und jenen geheimnisvollen „Award“. Da habe ich jedes Mal gedacht ojemine, jetzt muss ich mich freuen und ist das wohl sehr unhöflich da nicht mitzumachen? und warum nennt sich dieser ominöse Preis awesome?

Ehrfurchtgebietend? Furchteinflößend??? Weiterlesen

Lillys Ernüchterung (ABC-Etüde)

Die sich kringelnden Coronatage laufen weiter. Ich trudele zwischen Arbeit und Kinderbetreuung und habe das Gefühl gar nichts zu tun, obwohl das Gegenteil zutrifft. Gefühlt könnte ich drei Wochen durchschlafen.

Hätte ich nicht meine Feengeschichte, wäre dieser Blog eine coronabedingte Wüstenei. Aber die Geschichte wird am 2. Juni endgültig zu Ende sein. Dann möchte ich wirklich wieder etwas Neues schreiben, es gibt ja ein Wispern, das von Kita ab 8.6. raunt. Glaube ich aber erst, wenn der Kleine Fundevogel durch die Pforte getreten ist. Weiterlesen

Kuno — Julian und Cardámine 60

Liebe Frau Stachelbeemond, heute zeigt sich, warum ich vom Genuss von Feengetränken vorsichtig abriet. Für die lila Punkte habe ich inzwischen auch eine Erklärung bekommen, ich hoffe ich schaffe bald sie aufzuschreiben.

So erschöpft wie ich bin, würde ich einen Feentrank glatt annehmen.


Für alle, die jetzt erst einsteigen: Hier fängt die Geschichte an und geht dann fortlaufend nummeriert weiter:

Endlich durfte Julian den Bagger auch mal fahren. Eingequetscht zwischen Wolfgangs Beinen bediente er mit dem rechten Fuß das Gaspedal und Wolfgang half wirklich nur ein bisschen beim Lenken mit den zwei Hebeln. Julian gelang es, genau neben Paminas Grabungen zum Stillstand zu kommen. Dann musste man den Bagger „hinsetzen“, nach links und rechts fuhr er seine Raupenketten aus und ließ sich mit einem kleinen Rumms dazwischen nieder. Weiterlesen

Aethusa — Julian und Cardámine 53

Aethusa ist heil und unversehrt von ihrem Rendezvous mit Frau Stachelbeermonds Schweinehund zurückgekehrt. Auf den Schweinhund trifft heil und unversehrt leider nicht ganz so zu.


Für alle, die jetzt erst einsteigen: Hier fängt die Geschichte an und geht dann fortlaufend nummeriert weiter:

„Carámine! Carámine!“

Meinen Namen wusste er immer noch nicht. Wie eine Blindschleiche robbte der Junge Dennis durch die Binsen, wohl in der Hoffnung so nicht von seinen Mitmenschen entdeckt zu werden, er wusste wie unglaublich schlechte Beobachter sie waren. Kein einziger bemerkte die blonden Borstenhaare, oder ihnen war egal, was jenseits des Bannbandes geschah. Um seine rechte Hand hatte Dennis eine Feenfalle geschlungen, aus der goldglitzernd Strafschleim quoll. Ich hatte richtig vermutet. Fee brauchte nicht besonders schlau zu sein, um zu raten, was er von mir wollte. Aber weder hatte er Wünsche frei, noch ich einen Zauberstab. Er würde lebenslang vor sich hin glibbern. Dieser Strafschleim zehrte den Körper aus. Zauberstabdiebe lebten meist nur noch wenige Sommer nach ihrer Tat. Ein elendes Siechen, das der Junge Dennis nicht verdient hatte. Weiterlesen

Verräterin –Julian und Cardámine 49

Dinge gehen vor im Internet … Der Schweinehund der Frau Stachelbeermond hat dem Vernehmen nach Aethusa von irgendwelchen Pralinenpapierflügeln befreit und wird sie demnächst zum Essen ausgeführen. Ich hoffe das artet nicht in irgendwelche Dummheiten aus, denn Aethusa wird hier ziemlich bald ziemlich dringend gebraucht werden.

Nicht, dass das Ganze unvorhergesehene  Eigendynamik entwickelt, damit hat die Geschichte schon Erfahrung: Es war ja nur eine „Feengeschichte für Jungs“ bestellt worden, so für einen gemütlichen Vorleseabend oder so … Weiterlesen

Fremde Federn

„Man soll sich mit fremden Federn schmücken, solange man welche hat“, steht auf einem Kühlschrankmagneten.

Lange war ich hin-und hergerissen, ob ich eine regelmäßige Linksammlung hier im Fundevogelnest haben will oder nicht. Ist das nicht einfach Blogfüllerei, schnödes Fischen nach Klicks? Wobei es eigentlich völlig egal ist, wie oft meine Website angeklickt wird, sie ist schließlich nicht mehr als ein unkommerzieller, unprofessioneller, in keinster Weise weltbewegender Zeitvertreib einer Vogelmama, die vor dem Einschlafen gern mit Wörtern spielt. An den Klickzahlen kann bestenfalls ich mich in zaghaften Stunden erfreuen. Weiterlesen