Rosen vom Meer (ABC-Etüde)

Nieselregen

weich

irren

Diese Wörter spendete ich irgendwann im Winter für die aktuelle Etüdenrunde, nicht ahnend, wie gut sie wettermäßig passen würden, Sturmtief wäre allerdings ein Volltreffer gewesen.

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Schwimmen bei Regen (ABC-Etüde)

 

Nach einem langen Gartenwochenende mit glücklich pütschernden Kindern im Nieselregen, wird es Zeit mich meiner eigenen Wortspende für die Etüden anzunehmen:

Nieselregen

weich

irren

hatte ich in einem – ich weiß es noch – recht verzagten Momen ausgesucht. Ich mag sie aber immer noch. Aus ihnen galt es nun einen höchstens 300 Wörter langen Text zu schmieden. Weiterlesen

Zweierlei Plastikmaß

Mittwoch nun ist Markttag. Und immer wieder mittwochs wird mir bewusst, wie gut ich es habe mir und meinen Kindern nach Herzenslust Essen kaufen zu können, Essen, das uns gut tut, Leib und Seele nährt.

So ungern ich sonst einkaufe, mit den mir inzwischen so vertrauten Maktleuten schwatze ich gern. Kohlrabiblätter und Möhrengrün für das Hühnervolk gibt es gratis dazu, manchmal auch einen nicht mehr verkäuflichen Salat. Weiterlesen

Für Ulli Gaus Alltags-Projekt: Aus dem Nestalltag (2)

Ulli Gaus Projekt Alltag macht mir große Freude, es ist so spannend und aufschlussreich zu lesen, wieviel verschiedene Ausprägungen Alltag haben kann.

Was der einen Alltag ist, ist dem anderen Exotik pur. Deshalb habe ich wieder eine Facette aus unserem Leben als Pflegefamilie ausgesucht, unser Leben mit den nicht geladenen Gästen. Weiterlesen

Brunnen der Vergangenheit (ABC-Etüde)

Dieser Text enthält Links zu Websites, denen ich vertraue. Dass auch dort Daten von Ihnen gespeichert werden, ist Ihnen sicherlich bewusst.

Und wieder mit hängender Zunge der aktuellen Etüdenrunde hinterher, der Februar im Fundevogelnest quoll über vor dringend zu erledigenden Dingen und, ja, es gab auch Texte, die sich vordrängeln mussten. Die eigentlich so schönen Wörter von Frau Wortgeflumselkritzelkram (DAS ist ein tolles Wort!) haben sich bei mir lange geziert. Weiterlesen

Orange Falter

Erster Krokus, erste Hummel, erster … typische Frühlings-Glücksmomente. In diesem Jahr gibt es die Version für Ungeduldige, verbunden mit der unbehaglichen Frage welche Kapriolen Natur und Mensch in diesem Jahr des Klimawandels erleben werden.

Die Bienen haben schon am Valentinstag ihren Reinigungsflug absolviert, der erste Tag im Jahr, an dem sie wieder massenhaft fliegen und – daher der Name – nach der langen Winterpause endlich „auf Klo“ können. Im Imkerkurs wurden wir ermahnt, die Nachbarn zu warnen nicht am ersten schönen Tag gleich die Laken rauszuhängen, der vielen kleinen braunen Pünktchen wegen. Hier im Schrebergarten hängt niemand Wäsche raus, die Immen sprenkeln nur ihr eigenes Haus. Weiterlesen

Denken an N.

Vielleicht liegt es daran, dass gerade mein zweites Kind volljährig geworden ist, jedenfalls laufen meine Gedanken in schlaflosen Nächten kindheitenweit zurück.

Vielleicht werde ich auch einfach nur selbst alt.

Den größten Teil meiner eigenen Kindheit verbrachte ich einer Reihenhaussiedlung, Reihe um Reihe stand ins ehemalige Feld gebaut und jedes Scheibchen Haus mit Gärtchen war wie das andere. Das hatte den Vorteil, dass Nachbarskinder nie irgendwo fragen mussten, wo denn bitte das Klo sei. Manchmal war es auch verwirrend, denn es konnte sein, dass da, wo das Kinderzimmer hingehörte überraschenderweise das Elternschlafzimmer lag. Weiterlesen

Schuppenzeiten (ABC-Etüde)

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Kurz vor Schluss der aktuellen Runde noch meine Etüde mit den von Petra Schuseil gespendeten Wörtern:

Winterreifen

stolpern

eifersüchtig

die in einen Text mit maximal 300 Wörtern eingearbeitet werden sollten. Das Genre des Textes ist frei. Alle zusammengekommen Texte präsentiert wie immer Christiane in ihrer Schreibeinladung. Von ihr stammt auch die Illustration. Weiterlesen

Denken an D.

Seit ein paar Tagen muss ich wieder an D. denken. Unsere letzte Begegnung liegt an die 40 Jahre zurück und ich hätte ich ihn gern längst vergessen.

D. war eine Pestilenz, ein Quälgeist, eine wandelnde Demütigung.

Ich kann nicht mehr richtig klein gewesen sein, denn der Weg, auf dem er mir auflauerte, war nicht der von der Grundschule, sondern der vom Gymnasium.

Ich war klein, sehr klein für mein Alter, das Adjektiv zart traf damals in fast jeder seiner Bedeutungen auf mich zu, allerdings nicht zart wie ein graziles Reh, eher unbeholfen. D. war fast einen Kopf kleiner als ich, ziemlich kompakt und vermutlich ein paar Jahre jünger. Weiterlesen

Wie der Januar roch (inspiriert von Fräulein Read On)

Der Februar ist schon eine Woche alt und ich hoffe das Fräulein Read On sieht es mir nach, wenn ich erst jetzt dazu komme meinen Beitrag zu ihrer monatlichen Gerüchesammlung zu verfassen.

Fräulein Read On hat ihren Schnupperjahreskreis im Januar vollendet, so erscheint dieses mir lieb gewordene Format zum letzten Male. Weiterlesen