Das Fotoalbum (Gast-Etüde)

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Hier, wie versprochen, die Geschichte, die meine Freundin in unserem Urlaub zu Gerda Kazakous Wortspende für die ABC-Etüden schrieb.

Da meine Freundin den ganzen Urlaub vom Kleinen Fundevogel und mir angehustet worden ist, ist sie nun selbst erkältet bei einem stressigen Alltag und hat ihre Geschichte nicht mehr weiter überarbeitet, doch ich fand ihre Geschichte von Anfang an schön.

Liebe Regina, vielen Dank fürs Mitspielen! Weiterlesen

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Der skrupulöse Mann (ABC-Etüde)

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Die Wörter zur aktuellen Etüdenrunde durfte Gerda Kazakou spenden

Genuss

skrupulös

schneiden

sollten mit höchstens 297 weitern Wörtern zu einem Text beliebigen Genres verarbeitet werden. Weiterlesen

Fahrstuhlgeschichten

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Der Vierjährige verzückt mich ganz ungemein, wenn er beharrlich nach Worten fischend, über Silben stolpernd von Glees erzählt. Nach Glees reist man im Gleeszug, der hat keine Sitze, sondern nur Schiebetüren, ganz viele Schiebetüren. Und massenhaft Klos gibt es in diesem Zug, alle mit Schiebetüren natürlich.

Glees selbst liegt am Strand und man schläft in Hochbetten. Vor allem aber gibt es in Glees Fahrstühle, viele Fahrstühle, die nie kaputt gehen und mit denen man jederzeit fahren darf, denn jede anständige Utopie beinhaltet Kritik an den herrschenden Verhältnissen und in denen fordert die Macht, wenn sie sich in einem Gebäude mit Fahrstuhl befindet, die Dinge zu tun, wegen derer sie das Gebäude mit dem Fahrstuhl aufgesucht hat. Weiterlesen

Die Sängerin und das Kapitänchen (ABC-Etüde)

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Und wieder lädt die hochgeschätze Etüdenpflegerin Christiane zum Schreiben ein. Wortspenderin ist diesmal Anna-Lena, deren Texte ich wärmstens weiterempfehle. Die Wörter

Kreuzfahrt

gemeingefährlich

stelzen (als Verb!)

müssen mit allerhöchstens 297 weiteren Wörtern zu einem Text verbaut werden, das Genre darf völlig frei gewählt werden.

Der ganze bunte Textestrauß, der dabei zusammenkommt, findet sich in der Schreibeinladung. Weiterlesen

Im Kastanienmeer

Plötzlich liegt die erste auf dem Gehweg. Wie magnetisch angezogen streckt man die Hand nach ihr, hebt sie auf und lässt die glatte Oberfläche der Hand schmeicheln, fährt wenn keiner guckt seidenweich mit ihr durchs Gesicht, schnuppert kurz, steckt sie in die Tasche und lässt sie im Bus wieder und wieder durch die Hände gleiten und weiß: Der Sommer ist unwiderruflich vorbei. Weiterlesen

Ganz klein

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Herbstanfang. Ein Dreieck Wildgänse zieht rufend über den Garten. Kommt heil zurück, rufe ich ihnen leise nach. Ein paar Bläulinge flattern am Ende dieses Sommers ohne Schmetterlinge doch noch um blühende Nachtkerzen herum und ich kann mich kaum satt sehen an ihnen. Ich pflücke die gefühlt hundertste Zucchini des Jahres, sie wird eine der letzten sein.

Ich denke an das Mädchen, das in dem Alter war seine Flügel auszubreiten und stattdessen in der Nacht zum Montag gestorben ist. Zaungast war ich bei diesem Tod,  eine dicke Telefonleitung eigentlich nur, zur kleinen Schwester, die ihr Patenkind auf eine Weise begleitete, vor der ich mich tief verneige. Nicht nur sie wuchs über sich hinaus. Wenn ein Mensch schon zur Unzeit sterben muss, dann so umhüllt wie dieses Kind. Weiterlesen

Letztjährige Sommergeschichte zum Ende des diesjährigen Sommers (Teil1)

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Die Sommerpause der von mir so geliebten ABC-Etüden neigt sich dem Ende zu. Mein diesjähriger Sommer zeichnete sich dadurch aus, ein Sommer ohne nennenswerte Pausen gewesen zu sein und geht nun langsam inhaliergerätrauschend in einen ebensolchen Herbst über. Ich spüre, dass es so nicht weitergehen kann und habe dieses und jenes angeschoben, damit ich mit meinem geliebten Nest kein Schiffbruch erleide. Weiterlesen